Cooperativa-Film

Filme von Feminismus bis Refugee Power

1. Refugee Power / Refugee Politics

  • Black Lives Mat­ter Demons­tra­ti­on, Bre­men 06/2020, 7 min.
  • Edwin from Queer­as­po­ra, BLM Demons­tra­ti­on Bre­men, 7 min.
  • TWAB Soli­da­ri­ty Coo­king / Soli Kochen Bre­men 2020, 9 min.
  • Coro­na Pro­tec­tion for all, Bre­men 2020, 9 min.
  • Lin­den­stras­se Demo 04/2020 Bre­men, 12 min.
  • Lin­den­stra­ße Camp: Coro­na ist hier! 04/20 Bre­men, 15 min.
  • Lin­den­stra­ße-Camp Pro­test, 03 /20 Bre­men, 5 min.

2. Solidarische Städte

3. Hausarbeiter*innen / Care-Work

 

4. Persönliches, Queeres und Filmpoesie

  • Nischen schaf­fen, wo Schön­heit ent­steht Thes­sa­lo­ni­ki 2013 (24 Min)
  • Hei­mat Bre­men 2018 (2 Min)
  • Sebaey Bre­men 2018 (3 Min)
  • Mar­cos: Von Null Anfan­gen Bre­men 2018  (3 min.)
  • Habib und die deut­sche Büro­kra­tie Bre­men 2018 (4 Min)
  • Son­dos und die Arbeits­kol­le­gen Bre­men 2018 (2 min.)
  • Kha­lid zu Natio­na­lis­mus Bre­men 2018 (3 min)
  • Eine neue Rol­le Klo­pa­pier Bre­men 2018 (1 min)
  • Unter­kunf­ten Bre­men 2017 (6 Min)
  • Hei­mat. Bre­men 2019 (2 min)
  • Male­rin. Cel­le 2017 (31 min)
  • Diri­gen­tin. Karls­ru­he 2017 (26 min)
 

5. Projekte, Initiativen und NGOs

Längere Filme

Menschen, die die Welt verändern 

Bremen 2018

Ein Film von Anne Fri­si­us in Zusam­men­ar­beit mit Bre­men Open Mon­day Ple­num, queer­as­po­ra, Bünd­nis für die Gott­lieb Daim­ler Jugend­li­chen, Rhyth­ms of Resis­tance und ande­ren. 33 Minuten

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Wer lebt denn so alles in Bre­men? Meis­tens haben immer die glei­chen das Mikro, reden über sich und vor allem über ande­re. Die ande­ren möch­ten aber selbst reden. In die­sem Film bekom­men sie das Wort, erzäh­len, war­um sie nach Bre­men gekom­men sind, ver­glei­chen Gesell­schaf­ten, berich­ten über Schwie­ri­ges und Schö­nes. Ras­sis­mus, Homo­pho­bie, Sexis­mus, Natio­na­lis­mus wer­den in kon­kre­ten Erfah­run­gen greif­bar. Das Elend der Büro­kra­tie wird anschau­lich in die­sem Film, der Kampf der Jugend­li­chen der Gott­lieb Daim­ler Stra­ße um Aner­ken­nung und die Phi­lo­so­phie einer ein- und aus­schlie­ßen­den Heimat.

Was haben Haus­an­ge­stell­te ohne Papie­re, ein Akti­vist aus Nige­ria und eine ehe­ma­li­ge DDR Bür­ge­rin gemein­sam? Sie alle müs­sen oder muss­ten sich mit der Ein­schrän­kung ihrer Bewe­gungs­frei­heit auseinandersetzen.

Wäh­rend Waren von Kon­zer­nen glo­bal zir­ku­lie­ren und Men­schen mit einem pri­vi­le­gier­ten Pass güns­ti­ger und ein­fa­cher rei­sen kön­nen als je zuvor, gel­ten für den über­wie­gen­den Teil der Mensch­heit heu­te dras­ti­sche Reisebeschränkungen.

Aktivist*innen in Amsterdam und in Deutschland erzählen

Ein Film von Anne Fri­si­us in Zusam­men­ar­beit mit Moni­ca Orje­da, 52 min., span, engl., arab. mit dt Ut., Kame­ra: Anne Fri­si­us, Susan­ne Hens­diek; mit Musik von Far­zia Fallah, Amsterdam/Bremen/Osnabrück 2016/2017

- Gewalt gegen Frauen beenden!

Von Anne Fri­si­us, Kiezfilme/Bremen 2016, 47 min. Pro­duk­ti­on: Zen­tra­le Infor­ma­ti­ons­stel­le Auto­no­mer Frau­en­häu­ser (ZIF)

Wie sind die Frau­en­häu­ser damals ent­stan­den, vor 40 Jah­ren in der BRD und ab 1989 im Osten, in den Neu­en Bun­des­län­dern? Was gehört zur Arbeit von Frau­en­haus-Mit­ar­bei­te­rin­nen und wie reagie­ren sie, wenn eine Frau zurück zu ihrem gewalt­tä­ti­gen EPart­ner geht? Was ist nach 40 Jah­ren erreicht und was steht noch an?

Hausangestellte erstreiten sich ihre Rechte

Ein Film von Anne Fri­si­us
in Zusam­men­ar­beit mit Móni­ca Orje­da
65 min, Hamburg/Amsterdam/Bremen 2014

Ein Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion um Arbeit in privaten Haushalten.

Der Film beglei­tet zwei Haus­an­ge­stell­te, die vor Gericht zie­hen, um ihre Rech­te gegen­über ihren Arbeit­ge­bern ein­zu­kla­gen. Und er zeigt Aktivist*innen in Ams­ter­dam, die öffent­lich Aner­ken­nung und Rech­te ein­for­dern und dafür die Orga­ni­sa­ti­on United Migrant Domestic Workers gegrün­det haben. Fast alle Mit­glie­der sind Haus­an­ge­stell­te ohne Papiere.

Der Film beleuch­tet aus 11 unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven die Situa­ti­on in der häus­li­chen Betreu­ung. Men­schen mit Pfle­ge­be­darf, Pfle­gen­de (“lega­le” und “ille­ga­le”), Ange­hö­ri­ge und Gewerk­schaf­te­rin­nen erzäh­len von ihrer Situa­ti­on und Ein­schät­zung.

„Alt-Wer­den ist nichts für Feig­lin­ge!“
In aus­führ­li­chen Inter­views erzäh­len Betreu­te, Betreu­en­de, Ange­hö­ri­ge und Gewerk­schaf­ter von Schwie­rig­kei­ten, feh­len­den Struk­tu­ren, aber auch von berei­chern­den Erfahrunge

Ist Pflegebedarf ein gesellschaftlicher Notfall?
In Würde Altern vs. faire Arbeitsbedingungen?

55 min., in deut­scher Spra­che, von Anne Fri­si­us
Kame­ra: Ute Freund, Mar­kus Otto, Susan­ne Hens­diek
Berlin/Bremen 2013

Eine Hausarbeiterin ohne Papiere zieht vors Arbeitsgericht

2008
Doku­men­tar­film 57 min. spanisch/deutsch Ut. bzw mit engl. Ut, Berlin/Hamburg 2008, ein Film von Anne Fri­si­us in Zusam­men­ar­beit mit Nad­ja Damm und Móni­ca Orje­da. Für Ver­an­stal­tun­gen etc. ist eine Kurz­fas­sung des Films (26 min) erhältlich.

Ana S. beschließt nach 3 Jah­ren unter­be­zahl­ter Haus­ar­beit bei einer Ham­bur­ger Fami­lie, einen ange­mes­se­nen Arbeits­lohn vor Gericht ein­zu­kla­gen. Dies, obgleich sie als „ille­gal“ gilt, weil sie kei­nen offi­zi­el­len Auf­ent­halts­ti­tel hat …

Foto: Mona Setter

 

“Ich dach­te, ohne Papie­re hät­te ich kei­ne Chan­ce. Als sie mir sag­ten, dass ich auch ohne Papie­re mein Recht ein­for­dern kann, war das für mich ganz neu. Ich dach­te immer, ohne Papie­re geht gar nichts. Anfangs war ich sehr ner­vös. Jetzt nicht mehr, ich bin viel muti­ger gewor­den. Jetzt sage ich, ich ver­lan­ge nur, was mir gehört. Ich erwar­te nicht, dass mir jemand etwas schenkt. Ich ver­lan­ge nur, was mir zusteht. Es ist der Lohn für mei­ne Arbeit, die ich bereits geleis­tet habe.” (Ana S.)”

Foto: Chris­ti­ne Ziegler

Die Regen­bo­gen­fa­brik in Ber­lin ist ein Kinder‑, Kul­tur- und Nach­bar­schafts-Zen­trum. Im März 1981 besetz­ten um die 30 Frau­en, Män­ner und Kin­der ein leer­ste­hen­des Wohn­haus und ein ehe­ma­li­ges Fabrik­ge­län­de. Sie woll­ten bezahl­ba­ren Wohn­raum und Platz zum selbst­be­stimm­ten Leben und Arbei­ten. Von Anfang an waren sie im Kiez aktiv: Kino, Kul­tur und Kin­der-Ange­bo­te orga­ni­sier­ten sie sowohl für sich selbst als auch für die Nachbarschaft…

30 Jahre Arbeit am Regenbogen

Ber­lin 2011
Anne Fri­si­us (Buch, Regie, Schnitt) in Zusam­men­ar­beit mit Astrid Vogel­pohl (Buch, Kame­ra) und Ute Freund (2. Kame­ra)
45 min

10 Jahre Interkulturelles Frauenhaus Berlin

Ber­lin 2011, 61 min., Regie Anne Fri­si­us, Kame­ra Ute Freund, Musik Mol­ly G

Im Janu­ar 2011 tref­fen sich Frau­en wie­der, die vor 10 Jah­ren im Frau­en­haus Zuflucht gefun­den hat­ten. In der Zwi­schen­zeit haben sie sich alle ein neu­es Leben auf­ge­baut, mit ihren Kin­dern in einer eige­nen Woh­nung und einer Arbeit. Sie haben sich alle aus dem Gewalt- und Abhän­gig­keits­ver­hält­nis von ihrem Ex-Mann befrei­en kön­nen und spre­chen jetzt rück­bli­ckend über ihren lan­gen, schwie­ri­gen Weg.

Der Film doku­men­tiert eine Rei­se von 70 Frau­en aus Euro­pa und Nord Ame­ri­ka, die Inter­na­tio­nal Human Rights March of Women die von Dezem­ber 2003 bis Janu­ar 2004 durch Isra­el und die paläs­ti­nen­si­schen Gebie­te fahren.

Frauen unterwegs in Israel und Palästina

Berlin/Israel/Palästina 2005
60 min.,dt. u. engl.Ut., in Zusam­men­ar­beit mit Nad­ja Damm, auto­gain filmproduction

migrantinnen aus südamerika in der sexarbeit

Hamburg/Berlin 2002
Frau­en­Les­ben­Film­Collec­tif, Ber­lin in Zusam­men­ar­beit mit Muco­la­de, 56 min., span. mit dt.Ut.

Frau­en, Trans- und und Inter­se­xu­el­le aus Latein­ame­ri­ka spre­chen über ihre Situa­ti­on hier in Deutsch­land. Da vie­le von ihnen kei­nen Auf­ent­halts­sta­tus haben, bleibt ihnen neben Putz­ar­beit die Sex­ar­beit als Erwerbsmöglichkeit.

Wäh­rend eini­ge lie­ber einer ande­ren Arbeit nach­gin­gen, sind ande­re zufrie­den mit der Arbeit. Sie wün­schen sich aber ande­re Arbeits- (und Lebens-) Bedin­gun­gen — frei von der Angst vor Kon­trol­len und vor Denun­zia­ti­on durch Arbeit­ge­be­rIn­nen, Ehe­män­nern oder Frei­ern. Sie spre­chen von ihren Erfah­run­gen mit den Frei­ern, mit der Poli­zei und mit den Aus­län­der­be­hör­den. Sie dis­ku­tie­ren über ihre Arbeit, über die Recht­lo­sig­keit und über Mög­lich­kei­ten, der Repres­si­on und der Dis­kri­mi­nie­rung zu widerstehen.

Ber­lin 1999, Frau­en­Les­ben­Film­Collec­tif, span. dt.Ut. 40 min

Doku­men­tar­film zur Situa­ti­on von Migran­tin­nen, die ohne Papie­re in Deutsch­land leben und hier in Pri­vat­haus­hal­ten arbei­ten.
Fünf Frau­en erzäh­len ihre Geschich­ten und was es für sie jeweils bedeu­tet, hier ohne Papie­re zu leben. Sie erzäh­len von der stän­di­gen Gefahr, abge­scho­ben zu wer­den, von ihrer Arbeit in Pri­vat­haus­hal­ten in extre­mer Abhän­gig­keit von den Arbeit­ge­be­rIn­nen aber auch von den Stra­te­gien, die sie ent­wi­ckeln, um sich in die­ser Situa­ti­on zu behaupten …

Berlin/Paris 1997, Frau­en­Les­ben­Film­Collec­tif, frz. in dt. ein­ge­spro­chen, 63 min.

Film über die Frau­en in der Bewe­gung der Sans Papiers in Frank­reich
“Wir sind schon da und wir blei­ben da und wir machen wei­ter” sagt Mad­ji­guè­ne Cis­sée, Spre­che­rin der Orga­ni­sa­ti­on ille­ga­li­sier­ter Migran­tIn­nen “Sans Papiers”, die für die Rech­te der “Papier­lo­sen”, der Migran­tIn­nen ohne recht­li­chen Auf­ent­halts­sta­tus kämpft. Fünf Frau­en der Sans Papiers erzäh­len von der Ent­ste­hungs­ge­schich­te und den Hin­ter­grün­den, von der Orga­ni­sie­rung der Frau­en inner­halb der Sans Papiers und ihren wich­tigs­ten For­de­run­gen, z.B. dem eigen­stän­di­gen Auf­ent­halts­recht für Frauen