Cooperativa-Film

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In einem der reichs­ten Län­der der Erde soll­te man mei­nen, dass alle Men­schen Zugang zu medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung haben. Aber Men­schen ohne Auf­ent­halts­sta­tus haben kei­nen Zugang zum regu­lä­ren Gesund­heits­sys­tem in Deutschland.


Wäh­rend das Medi­netz Bre­men und die Huma­ni­tä­re Sprech­stun­de Bre­men nur über gerin­ge Res­sour­cen ver­fü­gen, bie­tet der Anony­me Kran­ken­schein Thü­rin­gen (AKST) ein ver­läss­li­che­res Sys­tem an.

Der Film stellt drei die­ser Model­le vor. Wäh­rend das Medi­netz Bre­men und die Huma­ni­tä­re Sprech­stun­de Bre­men nur über gerin­ge Res­sour­cen ver­fü­gen und bei­lei­be nicht alle adäquat ver­sor­gen kön­nen, bie­tet der Anony­me Kran­ken­schein Thü­rin­gen (AKST) ein Sys­tem, dass sowohl für die Patient*innen als auch die Ärzt*innen ver­läss­li­cher ist.

Eine Bre­me­rin, die eine Zeit lang ohne Papie­re leben muss­te, erzählt, wie sie über Medi­netz ärzt­li­che Hil­fe bekom­men konn­te. Und die Mit­ar­bei­ter des AKST erzäh­len von Thü­rin­gen, wo ein anony­mi­sier­ter Kran­ken­schein allen Wege in das Gesund­heits­sys­tem öffnet.

Der Film ist in Zusam­men­ar­beit mit Medi­netz Bre­men und Soli­da­ri­ty City 3b, Bre­men enstanden.

Die Kurzfassung: 12 min., Bremen/Jena 2020

Gesund­heits­ver­sor­gung muss für alle Men­schen auch in Deutsch­land zugäng­lich sein.

(Die Kurz­fas­sung ist in Zusam­men­ar­beit mit der Deut­schen Aids­hil­fe entstanden.)

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Bremen 2018, 33 min.

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Wer lebt denn so alles in Bre­men? Meis­tens haben immer die glei­chen das Mikro, reden über sich und vor allem über ande­re. Die ande­ren möch­ten aber selbst reden. In die­sem Film bekom­men sie das Wort, erzäh­len, war­um sie nach Bre­men gekom­men sind, ver­glei­chen Gesell­schaf­ten, berich­ten über Schwie­ri­ges und Schö­nes. Ras­sis­mus, Homo­pho­bie, Sexis­mus, Natio­na­lis­mus wer­den in kon­kre­ten Erfah­run­gen greif­bar. Das Elend der Büro­kra­tie wird anschau­lich in die­sem Film, der Kampf der Jugend­li­chen der Gott­lieb Daim­ler Stra­ße um Aner­ken­nung und die Phi­lo­so­phie einer ein- und aus­schlie­ßen­den Heimat.

Ein Film von Anne Fri­si­us in Zusam­men­ar­beit mit Bre­men Open Mon­day Ple­num, queer­as­po­ra, Bünd­nis für die Gott­lieb Daim­ler Jugend­li­chen, Rhyth­ms of Resis­tance und ande­ren. 33 Minuten

Osnabrück 2017, engl / dt. subtitle/ Untertitel, 6 min.

In Osna­brück haben sich in einer Unter­kunft für Geflüch­te­te die Men­schen orga­ni­siert, um für ihre Rech­te zu kämp­fen. Hier über­rei­chen sie eine Peti­ti­on an den Bür­ger­meis­ter der Stadt.

In a refu­gee camp in Osna­brück the refu­gees orga­ni­zed in order to resist and fight for their rights. Here they hand over a peti­ti­on to the aut­ho­ri­ties of the city.

Ein Film von Anne Fri­si­us in Zusam­men­ar­beit mit Moni­ca Orje­da, span, engl., 12 Min. spanisch/englisch mit deut­schen Unter­ti­teln. Amsterdam/Bremen 2016 

Ams­ter­dam 2016: Zwei Gewerk­schaft-Akti­vis­tin­nen der Haus­an­ge­stell­ten sol­len das Land ver­las­sen, in dem sie seit 15 bzw. 25 Jah­ren leben, arbei­ten und ihre Kin­der groß­ge­zo­gen haben. Jac­que­line Con­tre­ras und Fran­cia Galea­no, und Nata­lia, die Toch­ter von Jac­que­line ergrei­fen das Wort. Außer­dem auch eine nie­der­län­di­sche Gewerk­schaf­te­rin, Jet Lins­sen. 11 Min. spanisch/englisch mit deut­schen Unter­ti­teln. Amsterdam/Bremen 2016

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A film by Anne Fri­si­us in coope­ra­ti­on with Moni­ca Orje­da, span, engl., 12 Min. with engl. sub­tit­les. Amsterdam/Bremen 2016 

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Ams­ter­dam sum­mer 2016. Two uni­on acti­vists of the migrant domestic workers uni­on are threa­tened with depor­ta­ti­on. After 25 respec­tively 15 years working in the Nether­lands they find them­sel­ves still without their basic rights.

Was haben Haus­an­ge­stell­te ohne Papie­re, ein Akti­vist aus Nige­ria und eine ehe­ma­li­ge DDR Bür­ge­rin gemein­sam? Sie alle müs­sen oder muss­ten sich mit der Ein­schrän­kung ihrer Bewe­gungs­frei­heit auseinandersetzen.

Wäh­rend Waren von Kon­zer­nen glo­bal zir­ku­lie­ren und Men­schen mit einem pri­vi­le­gier­ten Pass güns­ti­ger und ein­fa­cher rei­sen kön­nen als je zuvor, gel­ten für den über­wie­gen­den Teil der Mensch­heit heu­te dras­ti­sche Reisebeschränkungen.

Aktivist*innen in Amsterdam und in Deutschland erzählen

Ein Film von Anne Fri­si­us in Zusam­men­ar­beit mit Moni­ca Orje­da, span, engl., arab. mit dt Ut.,  mit Musik von Far­zia Fallah, Amsterdam/Bremen/Osnabrück 2016/2017, 52 min.

Hausangestellte erstreiten sich ihre Rechte

Ein Film von Anne Fri­si­us
in Zusam­men­ar­beit mit Móni­ca Orje­da. Hamburg/Amsterdam/Bremen 2014, 65 min.

Ein Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion um Arbeit in privaten Haushalten.

Der Film beglei­tet zwei Haus­an­ge­stell­te, die vor Gericht zie­hen, um ihre Rech­te gegen­über ihren Arbeit­ge­bern ein­zu­kla­gen. Und er zeigt Aktivist*innen in Ams­ter­dam, die öffent­lich Aner­ken­nung und Rech­te ein­for­dern und dafür die Orga­ni­sa­ti­on United Migrant Domestic Workers gegrün­det haben. Fast alle Mit­glie­der sind Haus­an­ge­stell­te ohne Papiere.

Ist Pflegebedarf ein gesellschaftlicher Notfall? In Würde altern vs. faire Arbeitsbedingungen?

Der Film beleuch­tet aus 11 unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven die Situa­ti­on in der häus­li­chen Betreu­ung. Men­schen mit Pfle­ge­be­darf, Pfle­gen­de (“lega­le” und “ille­ga­le”), Ange­hö­ri­ge und Gewerk­schaf­te­rin­nen erzäh­len von ihrer Situa­ti­on und Einschätzung.

„Alt-Wer­den ist nichts für Feig­lin­ge!“
In aus­führ­li­chen Inter­views erzäh­len Betreu­te, Betreu­en­de, Ange­hö­ri­ge und Gewerk­schaf­ter von Schwie­rig­kei­ten, feh­len­den Struk­tu­ren, aber auch von berei­chern­den Erfahrungen.

In deut­scher Spra­che, von Anne Fri­si­us, Berlin/Bremen 2013, 55 min.

30 Jahre Arbeit am Regenbogen

Ber­lin 2011, Anne Fri­si­us, 45 min.

Foto: Chris­ti­ne Ziegler

Die Regen­bo­gen­fa­brik in Ber­lin ist ein Kinder‑, Kul­tur- und Nach­bar­schafts-Zen­trum. Im März 1981 besetz­ten um die 30 Frau­en, Män­ner und Kin­der ein leer­ste­hen­des Wohn­haus und ein ehe­ma­li­ges Fabrik­ge­län­de. Sie woll­ten bezahl­ba­ren Wohn­raum und Platz zum selbst­be­stimm­ten Leben und Arbei­ten. Von Anfang an waren sie im Kiez aktiv: Kino, Kul­tur und Kin­der-Ange­bo­te orga­ni­sier­ten sie sowohl für sich selbst als auch für die Nachbarschaft…

migrantinnen aus südamerika in der sexarbeit

Frau­en*, trans und inter­se­xu­el­le Per­so­nen aus Latein­ame­ri­ka spre­chen über ihre Situa­ti­on hier in Deutsch­land. Da vie­le von ihnen kei­nen Auf­ent­halts­sta­tus haben, bleibt ihnen neben Putz­ar­beit die Sex­ar­beit als Erwerbsmöglichkeit.

Wäh­rend eini­ge lie­ber einer ande­ren Arbeit nach­ge­hen wür­den, sind ande­re zufrie­den mit der Arbeit. Sie wün­schen sich aber ande­re Arbeits- (und Lebens-) Bedin­gun­gen — frei von der Angst vor Kon­trol­len und vor Denun­zia­ti­on durch Arbeit­ge­be­rIn­nen, Ehe­män­nern oder Frei­ern. Sie spre­chen von ihren Erfah­run­gen mit den Frei­ern, mit der Poli­zei und mit den Aus­län­der­be­hör­den. Sie dis­ku­tie­ren über ihre Arbeit, über die Recht­lo­sig­keit und über Mög­lich­kei­ten, der Repres­si­on und der Dis­kri­mi­nie­rung zu widerstehen.

 Span. mit dt.Ut., Frau­en­Les­ben­Film­Collec­tif, Ber­lin in Zusam­men­ar­beit mit Muco­la­de Ham­burg, 2002, 56 min.

Frau­en­Les­ben­Film­Collec­tif, Ber­lin 1999, 
dt.Ut., 40 min.

Doku­men­tar­film zur Situa­ti­on von Migran­tin­nen, die ohne Papie­re in Deutsch­land leben und hier in Pri­vat­haus­hal­ten arbei­ten.
Fünf Frau­en erzäh­len ihre Geschich­ten und was es für sie jeweils bedeu­tet, hier ohne Papie­re zu leben. Sie erzäh­len von der stän­di­gen Gefahr, abge­scho­ben zu wer­den, von ihrer Arbeit in Pri­vat­haus­hal­ten in extre­mer Abhän­gig­keit von den Arbeit­ge­be­rIn­nen, aber auch von den Stra­te­gien, die sie ent­wi­ckeln, um sich in die­ser Situa­ti­on zu behaupten …

Film über die Frau­en in der Bewe­gung der Sans Papiers in Frank­reich
“Wir sind schon da und wir blei­ben da und wir machen wei­ter” sagt Mad­ji­guè­ne Cis­sée, Spre­che­rin der Orga­ni­sa­ti­on ille­ga­li­sier­ter Migran­tIn­nen “Sans Papiers”, die für die Rech­te der “Papier­lo­sen”, der Migran­tIn­nen ohne recht­li­chen Auf­ent­halts­sta­tus kämpft. Fünf Frau­en der Sans Papiers erzäh­len von der Ent­ste­hungs­ge­schich­te und den Hin­ter­grün­den, von der Orga­ni­sie­rung der Frau­en inner­halb der Sans Papiers und ihren wich­tigs­ten For­de­run­gen, z.B. dem eigen­stän­di­gen Auf­ent­halts­recht für Frauen

Frau­en­Les­ben­Film­Collec­tif, Ber­lin 1997, in dt. ein­ge­spro­chen, 63 min.